„Dieses Ergebnis tut ordentlich weh.“

Roger Tietz zum Ausgang der Bürgermeisterwahl

15.03.2021

Liebe Michelstädterinnen und Michelstädter,
der erste Akt der Bürgermeisterwahl ist vorüber, der Souverän hat entschieden, dass ich im zweiten Akt nicht mehr dabei sein werde. Lange und intensive Wochen liegen hinter mir, ein aufwühlender Wahlabend und eine kurze Nacht.

Heute möchte ich mich als erstes bedanken. Bedanken bei allen, die mich in den vergangenen Wochen unterstützt haben, Freunde, Bekannte, die SPD, aber vor allem mein Team, das so kreativ und mit so viel Begeisterung hinter mir stand. Auch bei Ihnen, liebe Michelstädterinnen und Michelstädter, die mich gewählt haben, bedanke ich mich für Ihr Vertrauen. 

Das Positive an dieser Wahl ist doch: es haben mich 1.621 Menschen gewählt. Das Traurige: es waren 92 Stimmen zu wenig. Und deshalb bin ich natürlich nicht glücklich und zufrieden mit dieser Wahl.

Dieses Ergebnis tut ordentlich weh. Meine Welt wird jetzt nicht untergehen. Aber ich weiß, für viele von Ihnen ist mit diesem Ergebnis insgesamt eine kleine Welt untergegangen. Denn eine echte Alternative gibt es für sie in der Stichwahl jetzt nicht mehr.

Wenn ich auch das Gefühl habe, persönlich nicht verloren zu haben, so muss ich mir natürlich eingestehen, ich habe einfach auch nicht gewonnen. Also doch verloren?

Siege und Niederlagen gehören zu so einer Wahl dazu, so banal das klingt. Bei aller Enttäuschung, wir müssen von unserem Recht, wählen zu gehen, trotzdem immer wieder Gebrauch machen. Denn nur dann erhalten wir die Demokratie.

Für die SPD und unsere zukünftige Stadtverordnetenfraktion erhoffe ich mir ein besseres Ergebnis, als ich selbst erzielen konnte. Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt und die Chancen stehen gut, dass die SPD nicht nur quantitativ eine ganz starke Fraktion sein wird. 

Wir werden weiterhin engagiert Politik machen. Für Michelstadt. Für Toleranz, Vielfalt und Lebensfreude. Und ich werde dabei an der richtigen Stelle meinen Platz finden.

Ihr
Roger Tietz

Am 14. März 2021

Roger Tietz
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